
AG Friedenserziehung – Geschichte setzt vor dem Volkstrauertag ein wichtiges Zeichen für Erinnerung, Verantwortung und Frieden
Auch in diesem Jahr engagierten sich Schülerinnen und Schüler unserer AG Friedenserziehung – Geschichte im Vorfeld des Volkstrauertages für die Pflege des Denkmals in Daaden. Gemeinsam mit ihren Lehrern Lars Limbach und Simon Imhäuser sowie mit tatkräftiger Unterstützung des städtischen Bauhofes sorgten sie dafür, dass sich das Denkmal zur bevorstehenden Gedenkveranstaltung in einem gepflegten und würdigen Zustand präsentiert.
Mit großem Einsatz und viel Engagement machten sich die Jugendlichen an die Arbeit. Dabei ging es um weit mehr als die Pflege eines Denkmals: Die Schülerinnen und Schüler setzten sich aktiv mit der Bedeutung des Erinnerns auseinander und übernahmen Verantwortung für einen Ort, der an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnert.
Ein Engagement mit langer Tradition
Seit weit über einem Jahrzehnt ist die Mitwirkung am Volkstrauertag ein fester Bestandteil der Friedens- und Erinnerungsarbeit unserer Schule. Neben der Pflege des Denkmals beteiligen sich Mitglieder unserer AG Friedenserziehung-Geschichte regelmäßig an der zentralen Gedenkveranstaltung der Stadt Daaden in der evangelischen Kirche. Mit eigenen Beiträgen, Gedanken und Botschaften erinnern sie an die Opfer vergangener Kriege und mahnen zugleich zu Frieden, Menschlichkeit und einem respektvollen Miteinander in der heutigen Zeit.
Die AG Friedenserziehung – Geschichte unter der Leitung von Lars Limbach und Simon Imhäuser verfolgt dabei ein klares Ziel: Geschichte soll nicht nur im Unterricht vermittelt, sondern auch durch eigenes Handeln erfahrbar werden. Die Jugendlichen sollen erkennen, dass die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit immer auch eine Verantwortung für unsere Gegenwart und Zukunft bedeutet.
Stadtbürgermeister Walter Strunk würdigt das Engagement
Besonders erfreut zeigte sich Stadtbürgermeister Walter Strunk, der den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrern ausdrücklich für ihren ehrenamtlichen Einsatz dankte. Er bezeichnete das Engagement als vorbildlich und hob insbesondere die langjährige Kontinuität dieser Arbeit hervor. „Es ist alles andere als selbstverständlich, dass sich junge Menschen über so viele Jahre hinweg mit diesem Engagement für die Erinnerungskultur einsetzen. Sie zeigen damit, dass Frieden, Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeit sind, sondern Werte, für die jede Generation Verantwortung übernehmen muss“, betonte der Stadtbürgermeister.
Seine anerkennenden Worte sind für unsere Schule zugleich Bestätigung und Ansporn, diesen Weg der aktiven Friedenserziehung auch in Zukunft fortzusetzen.
Erinnern heißt Verantwortung übernehmen
Der Arbeitseinsatz am Daadener Denkmal und die Gestaltung der Gedenkfeiern des Volkstrauertages zeigt eindrucksvoll, dass Friedenserziehung nicht an der Klassenzimmertür endet. Wenn junge Menschen bereit sind, sich in ihrer Freizeit für das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt einzusetzen, wird deutlich, dass Erinnerungskultur auch heute lebendig ist.
Gerade in einer Zeit, in der Kriege, Gewalt, Antisemitismus, Rassismus und gesellschaftliche Spannungen unsere Welt prägen, ist es wichtiger denn je, junge Menschen für die Werte unserer Demokratie zu sensibilisieren.
Als Realschule plus Daaden-Herdorf freuen wir uns über unsere engagierten Schülerinnen und Schüler der AG Friedenserziehung-Geschichte , die mit ihrem Einsatz zeigen, dass Verantwortung, Mitmenschlichkeit und gesellschaftliches Engagement keine leeren Worte sind, sondern durch konkretes Handeln mit Leben gefüllt werden.
Unser herzlicher Dank gilt allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, dem städtischen Bauhof sowie Stadtbürgermeister Walter Strunk für seine wertschätzende Unterstützung und Worte.
Denn wer die Erinnerung an die Vergangenheit wachhält, übernimmt Verantwortung für die Zukunft. Und wer sich für den Frieden einsetzt, setzt ein Zeichen der Hoffnung – für unsere Schule, unsere Gesellschaft und die kommenden Generationen.
Frieden – Freiheit – Freundschaft: Dafür steht unsere AG Friedenserziehung – Geschichte, nicht nur am Volkstrauertag, sondern an jedem Tag des Jahres.

