
Friedenspark in Kommeno, mit dem Denkmal (von Amar Basic)
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Heute vor 83 Jahren wurde das Dorf Kommeno (Griechenland) von Einheiten der Wehrmacht (Gebirgsjäger) in einem unvorstellbaren Massaker am 16. August 1943 zerstört und über die Hälfte der aus Frauen, Kindern und Greisen bestehenden Bevölkerung, grundlos ermordet. Heute denken wir an die Opfer und der Hinterbliebenen, so fühlen wir uns mit den Menschen in Kommeno verbunden
2023 haben Teilnehmer der AG-Geschichte diese Geschichte vor Ort kennengelernt und mit dem Künstler Amar Basic und den Jugendlichen vor Ort einen Friedenspark angelegt, um Brücken der Verständigung und des Miteinanders zu bauen. Diese sehr bewegende Momente werden unvergessen bleiben. Der Gegenbesuch der griechischen Jugendlichen erfolgte direkt im Juli 2023. Diese wurden auch von Landtagspräsident Hendrik Hering und Daadens Stadtbürgermeister Walter Strunk, empfangen . Als Zeichen der wachsenden Freundschaft wurde ein „Freundschaftsbaum“ vor der Realschule plus Daaden-Herdorf gepflanzt. 2024 waren weitere Schülerinnen und Schüler der AG-Geschichte zusammen mit ihren Lehrern Lars Limbach und Simon Imhäuser zu Besuch im Dorf Kommeno und haben dort nicht nur das Projekt „Friedenspark“ weitergeführt sondern auch weitere Freundschaften im Dorf knüpfen können. Diese beiden Besuche führten zur Einladung des Kulturvereines Kommeno nach Daaden, durch unseren Stadtbürgermeister Walter Strunk. Im April diesen Jahres (2026) durften wir uns dann über den Besuch unserer griechischen Freunde freuen. Der Besuch in Daaden und an unserer Schule war unvergesslich. Man tauschte sich sowohl über die Geschichte Kommenos , als auch kulturell mit griechischen Tänzen aus . So wurde die Freundschaft zwischen beiden Orten und vor allem der Bevölkerung noch vertieft.
„Wir kennen nun eure Geschichte. Wir werden sie nicht vergessen. Wir werden sie weitergeben“ mit diesen Worten, die zur Vollendung des Friedensparks 2023 von den Jugendlichen gesprochen wurden, denken wir heute an die Menschen in Kommeno.

Text: Lars Limbach
Fotos: Simon Imhäuser und Lars Limbach